ÜBER UNS

Wer ist „Wir in Weinsberg" ?
Wir sind „Wir in Weinsberg e.V.“, ein Verein für Demokratie, Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement. Alles begann im Frühjahr 2024 mit einer Kundgebung für Vielfalt und Demokratie. Ein lockerer Zusammenschluss verschiedener Menschen aus Weinsberg, die zeigen wollen, dass ihnen eine vielfältige und offene Gesellschaft wichtig ist. Daraus entstand die Idee, eine Plattform zu schaffen, die Menschen zusammenbringt und bürgerschaftliches Engagement in all seinen Facetten fördert.
Als Verein verstehen wir uns nicht als Konkurrenz zu bestehenden Vereinen und Institutionen. Unser Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen, Beteiligung zu fördern und gemeinsam Projekte für ein lebendiges, offenes Weinsberg umzusetzen. Wir verstehen uns als „Ermöglicher“ und als Ergänzung der bestehenden Strukturen in Weinsberg. Als Verein sind wir parteiübergreifend und fühlen uns besonders den Werten des Grundgesetzes verpflichtet. Uns vereint die Idee, dass Demokratie und Vielfalt Orte der Begegnung brauchen, in denen wir zusammenkommen, um gemeinsam die Zukunft von Weinsberg zu gestalten. Demokratie und Vielfalt entstehen durch das Erleben.

Wie wollen wir das erreichen?
Ein Runder Tisch für Ehrenamtliche kann als offener Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung dienen. Er bietet die Möglichkeit, dass Engagierte, Ideen und Projektansätze zusammenkommen und daraus neue Kooperationen entstehen. So kann ein lebendiges Forum wachsen, in dem Erfahrungen geteilt, Impulse gesetzt und gemeinsame Vorhaben angestoßen werden.
Ergänzend dazu können Bildungsangebote rund um freiwilliges Engagement Orientierung geben, Wissen vermitteln und neue Zugänge zum Ehrenamt eröffnen. Gleichzeitig entstehen dadurch weitere Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen und eigene Stärken einzusetzen.
Auch die Unterstützung einzelner Projekte und Initiativen zu den Themen Demokratie, Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement kann ein wichtiger Baustein sein. Denkbar sind dabei ganz unterschiedliche Formate: Vorträge, Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte zu Demokratie, Völkerverständigung und Erinnerungskultur ebenso wie soziale Projekte zur Stärkung des Miteinanders oder Formen der vereinsübergreifenden Zusammenarbeit.

Was wollen wir erreichen?
Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen! Wir möchten Menschen ermutigen, sich aktiv einzubringen – sei es bei Veranstaltungen, Projekten oder im Vereinsleben. Wir wollen alle Formen des bürgerschaftlichen Engagements in Weinsberg unterstützen, weil wir fest glauben, dass Demokratie und Vielfalt kein Selbstläufer sind. Wir wollen ein lebendiges und vielfältiges Weinsberg in dem Zusammenarbeit und Engagement spürbarer Teil des Alltags ist. Hierfür braucht es immer wieder Impulse und Unterstützung. Vernetzung soll auf der einen Seite helfen, das klassische Ehrenamt zu fördern und durch gemeinsame Projekte Themen über Vereinsgrenzen hinweg anzugehen. Wir sehen im projektbezogenen Freiwilligenengagement eine wichtige Ergänzung, die Unterstützung und Hilfe braucht. Wir möchten daher Ideen und Projekte unterstützen, die sich in den bestehenden Vereinen nicht abbilden lassen. Hierfür wollen wir den Rahmen schaffen, damit Menschen, Ideen und Projekte zusammenfinden. Wir helfen organisatorisch und mit Infrastruktur bei der Umsetzung.

Welche Projekte sind möglich?
Zu unseren Ideen gehören unter anderem eine gemeinsame Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Dachau, die Raum für Information, Austausch und die Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur, historischer Verantwortung und demokratischen Werten eröffnen kann. Ebenso gehört eine Veranstaltung zum Thema Fake News und Desinformation dazu, mit dem Ziel, Medienkompetenz zu stärken und einen bewussten Umgang mit Informationen zu fördern.
Auch ein internationales Fest „Kinderspiele der Welt“ ist Teil unserer Überlegungen. Kinder und Familien können dabei Spiele aus verschiedenen Ländern kennenlernen und Vielfalt auf spielerische Weise erleben.
Darüber hinaus gehört die Entwicklung einer Vernetzungs-App zu unseren Ideen. Sie soll Ehrenamtliche, Kulturschaffende und Unterstützungssuchende jeden Alters miteinander verbinden und Engagement sichtbarer machen.
Gleichzeitig ist diese Sammlung offen. Wir sind offen für Anregungen und neue Impulse aus der Bürgerschaft, von Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen und greifen Ideen gerne auf, um sie gemeinsam weiterzuentwickeln.


eine Chance, mitzugestalten!
Damit wir die Aufgabe meistern können, brauchen wir eine Infrastruktur und Aktive, die diese am Leben halten. Dafür gibt es unseren Verein, der von den Mitgliedern lebt, die diesen Verein gestalten und in ihm aktiv mitwirken oder passiv unterstützen. Mitglied im Verein kann jede natürliche Person werden, die mindestens 16 Jahre alt ist. Auch juristische Personen, zum Beispiel andere Vereine, können Mitglied werden. Wichtig ist uns, dass wir ein gemeinsames Grundverständnis teilen. Für uns stehen Demokratie und Vielfalt im Zentrum.
Wir sind auch offen für Menschen, die nicht Mitglied werden möchten. Wir bieten auch Nichtmitgliedern die Möglichkeit, ihre Projektideen mit uns gemeinsam zu entwickeln und umzusetzen. Wichtig ist uns, dass diejenigen, die eine Projektidee haben und einbringen, selbst bereit sind, an deren Umsetzung mitzuwirken und unsere Werte teilen. Wir unterstützen die Projekte im Rahmen unserer Möglichkeiten bei der Öffentlichkeitsarbeit, Organisation und Vernetzung mit anderen Akteuren.

Mach mit – Dein Engagement zählt!
Du möchtest dich einbringen? Egal, ob du dich regelmäßig engagieren oder einfach punktuell helfen möchtest – bei uns gibt es viele Möglichkeiten, aktiv zu werden. Werde Teil einer lebendigen Gemeinschaft, die Weinsberg mitgestaltet!
Spendenkonto
VR Bank Heilbronn Schwäbisch Hall
BIC: GENODES1SHA
IBAN: DE40 6229 0110 0107 8840 03

Ohne Geld geht es nicht!
Kein Projekt kann völlig ohne Finanzmittel durchgeführt werden. Wir wollen uns daher bemühen öffentliche Fördermittel zu bekommen, aber sind auch darauf angewiesen, dass wir durch möglichst viele Mitgliedsbeiträge und Spenden die Umsetzung von Projekten möglich machen können. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, daher sind Mitgliedsbeiträge und Spenden steuerlich absetzbar.
UNSERE GESCHICHTE

Alles begann im Frühjahr 2024 mit
einer Kundgebung für Vielfalt und Demokratie. Ein lockerer
Zusammenschluss verschiedener Menschen aus Weinsberg, die
zeigen wollen, dass ihnen eine vielfältige und offene
Gesellschaft wichtig ist. Daraus entstand die Idee, eine
Plattform zu schaffen, die Menschen zusammenbringt und
bürgerschaftliches Engagement in all seinen Facetten
fördert.

Bereits 2024 zeigte sich das große Interesse an demokratischen Themen. Besonders prägend war die Veranstaltung zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes mit Lutz Hübner und Sarah Nemitz, die rund 150 Besucherinnen und Besucher anzog.
Die große Resonanz machte deutlich, wie stark der Wunsch nach Austausch, politischer Bildung und gemeinschaftlichem Engagement in Weinsberg ist und war ein wichtiger Impuls für die spätere Vereinsgründung.

Die Initiative war der Ausgangspunkt für die formelle Gründung eines Vereins. Am 27. Februar 2025 wurde auf einer öffentlichen Gründungsversammlung der Verein „Wir in Weinsberg – Verein für Demokratie, Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement“ ins Leben gerufen. Neun Gründungsmitglieder zeichneten die Satzung, wählten den ersten Vorstand und verabschiedeten eine Beitragsordnung. Damit verband sich die klare Zielsetzung, politische Teilhabe zu stärken, demokratische Werte zu fördern und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu unterstützen.

Nach der Gründung stand der Aufbau einer verlässlichen finanziellen Basis im Mittelpunkt. Durch den Weinausschank am Burgberg und in der Sommerzone schuf der Verein eigene Einnahmequellen, um Veranstaltungen möglichst kostenfrei anbieten zu können. Beide Einsätze wurden ehrenamtlich getragen und leisteten einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Vereinsarbeit.

Seit der Gründung hat sich der Verein kontinuierlich weiterentwickelt, sowohl organisatorisch als auch inhaltlich. Bereits Anfang 2025 wuchs die Mitgliederzahl merklich, und im Rahmen der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung am 5. Mai 2025 wurdevon inzwischen 16 Mitgliedern die Geschäftsordnung und der Haushaltsplan für das laufende Jahr beschlossen. Erste Projektgruppen bildeten sich zu verschiedenen Themenschwerpunkten.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt war die Wanderausstellung zur Geschichte des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold im Rathaus Weinsberg. Sie machte den historischen Einsatz für Demokratie sichtbar und verband Erinnerungskultur mit aktuellen Fragen demokratischer Verantwortung.

Mit dem Theaterstück „Felix Fechenbach – Journalist, Demokrat, Pazifist“ setzte der Verein 2025 einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt. Die Inszenierung erinnerte eindrucksvoll an das Leben und Wirken des von Nationalsozialisten ermordeten Publizisten und Demokraten und wurde in der Hildthalle Weinsberg aufgeführt. Rund 90 Besucherinnen und Besucher erlebten die Aufführung, die Schauspiel, Puppen- und Maskenspiel verband und gesellschaftliche wie historische Themen künstlerisch erfahrbar machte.

Mit der Aktion „Gemeinsam statt Einsam“ organisierte der Verein an Heiligabend 2025 bereits zum zweiten Mal ein gemeinsames Essen und Beisammensein. Rund 30 Helfende und Gäste kamen zusammen, um den Abend in Gemeinschaft zu verbringen. Das Projekt steht beispielhaft für den sozialen Anspruch des Vereins, Einsamkeit entgegenzuwirken und Begegnung zu ermöglichen.
Das Gründungsjahr war geprägt von einer sehr großen Offenheit und Unterstützung für die Idee von „Wir in Weinsberg“. Bereits in dieser frühen Phase zeigte sich, dass das Engagement nicht auf die Stadtgrenzen beschränkt blieb. Mitglieder, Unterstützende und ehrenamtlich Engagierte kamen nicht nur aus Weinsberg selbst, sondern auch aus den umliegenden Orten. Ebenso fanden die Veranstaltungen und Angebote deutlich über Weinsberg hinaus Anklang.
Die starke Resonanz machte deutlich, dass der Verein ein Thema aufgriff, das viele Menschen bewegt: das Bedürfnis nach Austausch, demokratischer Bildung, kulturellen Impulsen und gelebter Gemeinschaft. Die hohe Beteiligung an Veranstaltungen bestätigte diesen Ansatz und ermutigte, die Vereinsarbeit weiter auszubauen.
Getragen wurde dieses erste Vereinsjahr zudem von einer bemerkenswerten Solidarität. Viele kleine, aber auch einige größere Spenden ermöglichten es, Projekte umzusetzen und Angebote niedrigschwellig oder kostenfrei anzubieten. Diese finanzielle Unterstützung war ein wichtiger Ausdruck des Vertrauens in die Arbeit des Vereins und bildete eine stabile Grundlage für seine weitere Entwicklung.
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